Segelsport & Americas Cup
… around the worldArchiv für Mai, 2007
Emirates Team New Zealand im Finale
Das Emirates Team NewZealand holte sich seinen fünften Sieg über die spanische Desafio Espanol und wird nun im Finale des Louis Vuitton Cups gegen Luna Rossa segeln. Satte 1:18 Minuten fuhr Dean Barker sein Team vor Karol Jablonski durch das Ziel.
Die Chancen auf eine spätere Revanche gegen Alinghi, die in 2003 den Neuseeländern den Cup entführten sind mit dem Einzug ins Finale der Herausforderer also nun gestiegen. Doch das italienische Team Luna Rossa mit Nachwuchstalent James Spithill am Ruder dürfte eine harte Nuss für die Neuseeländer werden. Spithill und seine Crew hatten Anfang der Woche Favorit BMW Oracle Racing aus dem Rennen geworfen. Das Finale beginnt am 1. Juni.
HSH Nordbank Blue Race
Mit Spannung wurde der Meldeschluss des HSH Nordbank blue race am 19. Mai erwartet. Nun steht fest, wer auf der Wettfahrt von Newport nach Hamburg um den Sieg segeln wird. 25 Teams aus sieben Nationen machen sich im Juni in zwei Starts auf den Weg von Rhode Island (USA) in die Hansestadt. Dabei wird ein spannendes Kopf an Kopf Rennen um den Titel „First Ship Home“ erwartet.
Mit dem Einchecken der Yachten ab dem 12. Juni starten die offiziellen Vorbereitungen in Newport. Nach einer großen Bon Voyage Party im ehrwürdigen New York Yacht Club macht sich die Flotte dann auf den Weg. Und die nördliche Route hat es in sich: „Der Kurs führt von der Ostküste der USA nördlich um Großbritannien herum in die Elbe“, erläuterte Wettfahrtleiter
Die vom Norddeutschen Regatta Verein (NRV) initiierte Regatta wird in Zusammenarbeit mit dem New York Yacht Club (NYYC) ausgerichtet. Das HSH Nordbank blue race von Newport, Rhode Island, nach Hamburg startet am 16. Juni 2007 in Newport (USA). Damit die Flotte zeitgleich in der Hansestadt ankommt, machen sich die schnellen Maxiyachten in einer zweiten Startgruppe am 23. Juni auf den Weg. Über den Atlantik führt die rund 3600 Seemeilen lange Strecke nördlich um Großbritannien bis nach Hamburg. Das Rennen ist für alle Einrumpf-Hochseeyachten mit einer Länge ab 40 Fuß (12,20 Meter) offen.
AC News – Rennen verschoben
Eine frische Brise mit Windgeschwindigkeiten zwischen 20 und 25 Knoten verhinderten heute das mit Spannung erwartete Duell zwischen Emirates Team New Zealand und Desafio Espanol. Beim Stand von 4 zu 2 Punkten für die Neuseeländer hätte dieses Rennen alles entscheiden können.
Aus neuseeländischer Sicht fehlt nur noch ein Sieg um in das Finale des Louis Vuitton Cup einzuziehen. Für Karol Jablonski aus Polen und seine spanische Crew auf der Desafio Espanol bedarf es noch drei Siege, und die müssen jetzt Schlag auf Schlag folgen. Für beide Teams geht es also beim nächsten Rennen um alles.
Antigua Classic Week 07
Es war wieder ein Ereignis der Extraklasse: Die Ausgabe der Antigua Classic Week konnte sich erneut mit Attributen der Superlative schmücken.
Bilderbuchwetter, Traumkulisse, karibische Sonne, beste Windverhältnisse, Superparties und – nicht zuletzt – über 60 Traditionsyachten, deren Anblick es Seglern und Schaulustigen gleichermaßen die Sprache verschlug.
In Anbetracht des stets großen internationalen Interesses und auf Wunsch der Teilnehmer selbst wurde dieser Regatta-Klassiker in diesem Jahr erstmals an vier, statt an drei Tagen ausgetragen. Neu im Programm war ein abschließendes Einhand-Rennen, traditionelle Veranstaltungselemente dagegen waren der „Concours d’Elegance“ der Yachten und Crews am ersten Tag, das „Old Race“ entlang der Küste von St Kitts, das „Cannon Race“, ein 15 Meilen-Rennen ohne jegliche Taktik- bzw. Wende-Manöver und ohne jegliche Tonnen, das in einem grandiosen Finale mit einer Einlauf-Parade in English Harbour mündete.
Bilder unter: antiguaclassics.com

LV Cup Semi Finals
BMW ORACLE Racing zeigte Kampfgeist und versuchte alles, um das Schicksal zu wenden, aber am Ende schied das Team im Halbfinale des Louis Vuitton Cup gegen Luna Rossa Challenge mit 1:5 aus.
Melges 24 Weltmeisterschaft
Vom 05. bis 12. Mai segelte die Internationale Melges 24 – Klasse um den Titel des Weltmeisters 2007 vor Santa Cruz (USA-Kalifornien).
Der Software-Mogul Philippe Kahn – Finanzier des „Pegasus“ Teams, welches mit 4 Booten am Start war – hatte alle Hebel in Bewegung gesetzt, um die WM 2007 in seinem Heimatrevier stattfinden zu lassen und hatte auch keine Kosten un Mühen gescheut. Sein jüngstes Unternehmen „full power“ trat dann auch gleich als Titelsponsor auf.
Er und die US-Klasse hatte den Teilnehmern spektakuläres Segeln versprochen – und so ist es dann auch gekommen.
58 Boote aus 6 Nationen waren am Start und sollten eine spannende Regattawoche erleben.
Louis Vuitton Semi Finals
BMW Oracle Racing sowie Emirates Team New Zealand, Desafio Espanol und Luna Rossa Challenge sind ins Semi Finale eingezogen. Es wird spannende Duelle geben um die beiden Finalplätze. Der Sieger des Finales fordert Team Alinghi in 5 Matches heraus. Die Skipper: Barker (NZL) vs. Jablonski (ESP) und Dickson (USA) vs. De Angelis (ITA). Die Rennen beginnen am kommenden Montag. (14.5)
Ergebnisse Round Robin 2: -> Round Robin 2 Ranking
Ohne Jesper Bank in die Zukunft
Als Konsequenz aus den sportlichen Ergebnissen tritt Jesper Bank als Skipper, Steuermann und sportlicher Leiter des United Internet Team Germany zurück.
„Niemand in unserem Team ist eine solche Serie an Niederlagen gewöhnt. Deshalb war es für uns alle nicht einfach. Ich selbst bin mit meiner Leistung nicht zufrieden. Der Weiterentwicklung der deutschen Kampagne möchte ich nicht im Wege stehen. Ich danke dem gesamten Team für die hervorragende Arbeit der vergangenen zwei Jahre und bin stolz, Teil der ersten deutschen Kampagne beim America’s Cup gewesen zu sein“, sagte Jesper Bank am 10. Mai bei einer Pressekonferenz im Deutschen Haus in Valencia.
Erfolgreich war aus Sicht des United Internet Team Germany die Medienresonanz:
Im Free-TV sind über 70 Stunden gesendet worden. Mit der Berichterstattung in Print, Internet und TV hat Team Germany knapp zwei Milliarden Kontakte allein national generiert. Das ist ein beispielloser Erfolg für den Segelsport in Deutschland.
Das gesamte United Internet Team Germany hat sich während der vergangenen zwei Jahre Stück für Stück weiterentwickelt und wertvolle Erfahrungen im America’s Cup gesammelt.
„Der wichtigste Faktor für Erfolg im America’s Cup ist Zeit, das haben wir gelernt. Deshalb haben wir eine wichtige Entscheidung getroffen und bereits ein neues Boot in Auftrag gegeben. Nun werden mit den Seglern, die bereits bei dieser Kampagne dabei waren, Gespräche über eine weitere Zusammenarbeit geführt. Außerdem haben wir zum German Sailing Grand Prix in Kiel gemeldet“, sagt Michael Scheeren.






