Segelsport & Americas Cup

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Archiv für Juli, 2007

Valencia bleibt Austragungsort des America’s Cup

Valencia wird auch Austragungsort des 33. America’s Cup 2009 sein, das wurde gestern auf einer Pressekonferenz von Cup-Verteidiger Ernesto Bertarelli zusammen mit der Societe Nautique de Geneve und dem America’s Cup Management bekannt gegeben. Schon im nächsten Jahr soll der erste Act als Auftakt zum 33. America’s Cup vor Valencia starten. Ein weiteres Zusammentreffen der Herausforderer und des Verteidiger Alinghi ist ebenfalls für 2008 geplant. Der Veranstaltungsort hierfür soll in Europa liegen, Einzelheiten sind aber noch nicht bekannt.

Sicher ist, dass die beiden Acts in der nächsten Saison noch auf den alten IAAC-Booten, wie sie bei den letzten Cups genutzt wurden, gesegelt werden. Denn erst im Oktober diesen Jahres sollen die Klassenregeln für die neuen 90-Fuß langen America’s Cupper vorliegen. Trotz der vorverlegten Veröffentlichung von Dezember auf Oktober, bleibt den bisher fünf gemeldeten Teams wenig Zeit Neubauten für diese bisher völlig unbekannte Klasse umzusetzen, denn bereits im Frühjahr 2009 sollen die Ausscheidungsregatten für den 33. America’s Cup vor Valencia gesegelt werden.

Als viertes Herausforderer-Team hat das Team NewZealand seine offizielle Meldung zum nächsten Cup abgegeben. Damit haben nun neben Verteidiger Alinghi, Team Shosholoza, Desafio Espaniol, Team Origin insgesamt fünf Teams gemeldet.

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Über den Atlantik …

… in weniger als hundert Stunden.

Franck Cammas und seine Crew haben in der Atlantiküberquerung einen neuen Rekord aufgestellt. Bei nicht idealen Bedingungen schaffte es der 105 Fuß große Trimaran, diesen historischen Rekord aufzustellen.  In 99 Stunden, 57 Minuten und 54 Sekunden und mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 28.56 Knoten haben Sie die 2,925 Seemeilen absolviert.

Die Groupama 3 überquerte die Ziellinie am Lizard Point am Dienstag um 0 Uhr und 49 Sekunden und verbesserte damit den von Bruno Peyron aufgestellten Rekord um 4 Stunden und 26 Minuten.

Britische Meldung zum 33. America’s Cup

Die offizielle Meldung des Royal Thames Yacht Club, und seinem Syndikat Teamorigin, wurde Montag den 23. Juli von der Société Nautique de Genève (SNG), repräsentiert vom Team Alinghi, bestätigt. Nach den Meldung von Desafio Espanol und Team Shosholoza steht nun das dritte Herausforder-Syndikat fest.
http://www.teamorigin.com/da/58075

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Melges 24 Europameisterschaft

Rasant und spektakulär, aber auch wertbeständig wie kaum ein anderes Boot – das ist die Erfolgsformel der Melges 24. Ob Weltmeister, Olympiasieger oder America’s Cup-Segler – viele sind der Faszination der Hightech-Yacht seit ihrer Kiellegung vor 14 Jahren erlegen. Die europäische Elite trifft sich dieses Jahr im ostholsteinischen Neustadt an der Ostsee und kürt zur vierten Rolex Baltic Week (17. bis 23. August) ihre Europameister. In der ancora Marina an der Lübecker Bucht werden mehr als 300 Aktive auf rund 70 Booten erwartet.

PROGRAMM:

Die erste Wettfahrt der Melges 24-EM wird am Sonnabend, dem 18. August gesegelt. Am Vortag beginnt die Rolex Baltic Week mit der internationalen Farr 40-Klasse, die zum ersten Mal in Deutschland auftritt. Die Yachten kommen zur letzten und entscheidende Serie des European Circuits zusammen. Während die internationale Melges 24-Klasse bis zum Schluss segelt, findet die Preisverteilung mit einer Rolex-Crewparty für beide Klassen bereits am Sonntag, dem 19. August, statt. Sie schmückt neben der feierlichen Eröffnung am Freitag und der Siegerehrung der Melges 24 am letzten Tag (23. Juli) das Rahmenprogramm, für das im Osthafen der ancora Marina wieder direkt am Wasser ein einladendes Racevillage aufgebaut wird.

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Louis Vuitton steigt aus

Das französische Luxusgüterunternehmen logo_lv_vuitton.gif hat seine Sponsorschaft beim America’s Cup beendet. Seit 1983 war Louis Vuitton Namensgeber für die Ausscheidungsregatten der Herausforderer. Damit zieht LV Konsequenzen aus den neuen Regeln, die Titelverteidiger Alinghi aufgestellt hat. Die neuen Regeln beinhalten mehr kommerzielle Ansätze, so das Unternehmen, das auch durch die neuen Regeln bedingt weniger Herausforderer erwartet. Der 33. America’s Cup soll eventuell schon 2009 auf größeren Yachten ausgesegelt werden.

Eine steife Brise bläst dem Schweizer Syndikat auch aus San Fransisco entgegen. Zusammen mit der Herausforderung lagen einige Vorwürfe im Umschlag an die Société Nautique Genève (SNG), den verteidigenden Yacht-Club vom Cup-GewinnerTeam Alinghi. San Fransisco’s Golden Gate Yacht Club moniert, dass durch viele Stellschrauben in der Regeländerung Vorteile für den Verteidiger liegen. „The dee of gift“, 1857 geschrieben, sei immer noch für das Regelwerk des historischen America’s Cup zu sehen, so der amerikanische Club.

Alinghi habe alle Rechte der Herausforderer ausgehebelt und sei alleiniger Herrscher der neuen Regeln für den 33. America’s Cup, heißt es weiter. Ohne genaue Zeitangaben, Ortangabe und Bootsdesign-Regeln könne nur der Verteidiger ab sofort planen, die Herausforderer nicht.
Der Golden Gate Yacht Club fordert Bertarelli und Alinghi auf, faire Bedingungen zu schaffen.

Rambler gewinnt HSH Nordbank blue race

Jetzt steht es fest. Das vorläufige Ergebnis zeigt die amerikanische 90-Fuß Yacht „Rambler“ als Gesamtsieger des HSH Nordbank blue race. Genau 27,43 misst der Supermaxi, der von George David und seiner internationalen Crew in Rekordzeit über den Nordatlantik gepeitscht wurde.

Und nicht nur schnell, sondern auch noch siegreich segelte die weiße Regattayacht in knapp 12 Tagen die Strecke von Newport nach Cuxhaven und weiter nach Hamburg. „Wenn nicht noch etwas unvorhergesehenes dazwischen kommt, hat die Rambler das Rennen gewonnen“, bestätigt Wettfahrtleiter Alan Green. „Rein rechnerisch ist die Chance für alle Konkurrenten heute Morgen abgelaufen“, so Green. Damit steht der Sieger fest, obwohl ein Großteil der Flotte noch auf dem Wasser ist. Aber der Kampf um die Plätze im HSH Nordbank blue race geht unvermindert weiter.

Nur noch am Sonnabend ist die siegreiche Yacht im Citysporthafen zu sehen, denn als nächstes steht das Fastnet Race in England auf dem Saisonplan und die „Rambler“ wird in den kommenden Tagen nach Cowes (Isle of Wight/England) überführt.

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Nationalität: Vereinigte Staaten
Segelzeichen: USA 25555
Typ:  
Status: Registriert
Crewgröße: 19
Eigner: George David
Skipper: George David
Verein: New York Yacht Club
Club Team: Team New York Yacht Club

Alle News : www.hsh-nordbank-blue-race.com

Der 33.Cup wird auf 90 Fuß-Yachten gesegelt

Die Presse-Konferenz zum Protokoll des 33.Cups war mit Spannung erwartet worden, sollten hier doch all die offenen Fragen zum nächsten America´s Cup eine Antwort finden.

Doch viele Fragezeichen bleiben stehen: Wo wird der nächste Cup stattfinden? Valencia ist wohl Wunschkandidat für das America´s Cup Management (ACM), das ohne Michel Bonnefous weiter bestehen bleibt. Ob Valencia tatsächlich der nächste Austragungsort wird, klärt sich in Kürze, das ACM und die Stadt haben noch keinen Konsens gefunden.

Grund für die offenen Verhandlungen seien laut Bonnefous nicht finanzielle Differenzen sondern der Hafen und dessen geplanter Ausbau zu einem neuen Stadtviertel „Valencia del Mar“. Wird es Valencia, wird der nächste Cup in 2009 stattfinden. Muss ein anderer Ort gesucht werden, gibt es eine Ausschreibung, deren Ergebnis in 3 Monaten zu erwarten wäre. Der nächste Cup würde dann erst in 2010 oder 2011 stattfinden.

Sicher ist, dass es eine neue Bootsklasse geben wird. Die neue Generation Cupper wird ein 90-Fuß-boot werden, das mit 20 – 22 Mann bei 8 – 30 Knoten gesegelt wird. Die neue Class-rule wird detailliert zum Ende des Jahres bekannt gegeben.

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Text: Heike Schwab

Foto: Photo Gilles Martin-Raget / www.martin-raget.com

Karol Jablonski steuert die deutsche Yacht

Karol Jablonski wird das deutsche America’s Cup-Team ab sofort in die Zukunft steuern: Er hat einen Vertrag als Skipper des United Internet Team Germany unterschrieben. Der Pole mit deutschem Pass hatte zuvor aus dem spanischen Team Desafio Español 2007 eine schlagkräftige Einheit geformt und diese sehr überzeugend bis ins Halbfinale des Louis Vuitton Cups geführt. Erst dort musste sich die ESP 97 gegen den aktuellen Herausforderer – Emirates Team New Zealand – nach spannenden Regatten 2:5 geschlagen geben.

Seine seglerische Grundausbildung erhielt der 44-jährige Jablonski in seinem Geburtsland Polen. Später fand er seine seglerische Heimat am Steinhuder Meer in Niedersachsen. Von dort aus errang er zahlreiche Erfolge und gehört heute zur absoluten Weltspitze im Matchrace-Segeln. Unter anderem gewann er für Deutschland den Admirals Cup 1993 und die Mumm 18 Weltmeisterschaft 1999. Im Matchrace wurde er 2001 Weltmeister und belegt heute Platz 5
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Foto: Jens Laufenberg / United Internet Team Germany -

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