Der Franzose Damien Iehl hat als erster Franzose das 11. Match Race Germany gewonnen. Vor mitreißender Zuschauerkulisse am Ufer von Langenargen setzte sich Damien Iehls „French Match Racing Team“ in zwei umkämpften Duellen mit 2:0 gegen Jes Gram Hansens dänisches Team „Trifork Racing“ durch.
Den Kampf um Platz drei zwischen dem Weltranglisten-Ersten Mathieu Richard und Weltmeister Ian Williams (Großbritannien) musste die Wettfahrtleitung beim Stand von 1:1 wegen Flaute abbrechen. Platz drei belegten die Franzosen, weil sie in der Zwischenrunde besser platziert waren als die Engländer.
Die Veranstalter und der ausrichtende Yacht-Club Langenargen (YCL) mit seinen 41 freiwilligen Helfern zogen am Pfingstmontag begeistert Bilanz. Initiator und Co-Organisator Eberhard Magg sagte: „Wir haben mit rund 40.000 Besuchern an insgesamt fünf Tagen nicht nur einen neuen Zuschauerrekord zu feiern. Wir hatten Traumwetter und immer dann guten Wind, wenn wir ihn wirklich brauchten. [...]“
Insgesamt waren am vergangenen Donnerstag zwölf Teams aus neun Ländern an Bord der Bavaria-Yachten auf der Jagd nach 40.000 US-Dollar Preisgeld und Sachpreisen im Wert von 10.000 US-Dollar in den fünftägigen Grand Prix von Deutschland gestartet.
Der erste Favoritensturz war schon nach der Vorrunde und dem Hoffnungslauf passiert: Titelverteidiger Paolo Cian musste nach einer von ihm verursachten Kollision und insgesamt nur einem Siegpunkt auf seinem Abschlusskonto die Koffer packen.
FINALE
1. Damien Iehl (French Match Racing Team/Frankreich) 2:1
2. Jes Gram Hansen (Trifork Racing/Dänemark) 1:2
KLEINES FINALE
3. Mathieu Richard (French Match Racing Team/Frankreich) 1:1
4. Ian Williams (Team Pindar/Großbritannien) 1:1
5. Team Markus Wieser (Starnberg) 3:4
6. Seb Col (French Match Racing Team / Frankreich) 3:4
7. Björn Hansen (Alandia Sailing Team/Schweden) 2:5
8. Peter Wibroe (Wibroe Sailing Team/Dänemark) 1:6

